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Eigentumswohnung finanzieren: 6 Punkte für Ihre Sicherheit

Eigentumswohnung finanzieren: 6 Punkte für Ihre Sicherheit
Eigentumswohnung finanzieren: 6 Punkte für Ihre Sicherheit
Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, sich eine Finanzierung für eine Eigentumswohnung zu beschaffen. Dabei ist immer eine sehr individuelle Beratung notwendig, um Risiken möglichst auszuschalten. Sie drohen durch verschiedene Szenarien. Aber parallel bestehen gute Chancen auf eine zuverlässige Prävention, wenn einige wichtige Punkte bei der Auswahl und Besicherung der Immobilienkredite beachtet werden.

Punkt 1: Eigenkapital nicht durch zusätzlichen Kredit bereitstellen!

Die Forderungen der Banken nach einem Eigenkapitalanteil in Höhe von mindestens zehn Prozent haben einen guten Grund. So kann geprüft werden, ob die Kreditnehmer in der Lage sind, eine bestimmte Summe pro Monat für die Raten aus Zins und Tilgung aufzubringen. Die Banken verschaffen sich hier eine zusätzliche Sicherheit, mit welcher die Prüfung des regelmäßigen Einkommens ergänzt wird. Die Praxis zeigt, dass viele Eigentumswohnungen, die mit einem regulären Immobilienkredit und einem Eigenkapitalkredit gekauft werden, bereits nach kurzer Zeit wieder verkauft werden müssen.

Punkt 2: So viel Eigenkapital wie möglich einbringen!

Je höher der Eigenkapitalanteil beim Kauf eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung ist, desto niedriger fallen üblicherweise die Zinsen aus. Hier ist langfristiges Denken angesagt, auch wenn die aktuelle Lage auf dem Finanzmarkt eine andere Vorgehensweise suggeriert. Der Eigenkapitalanteil kann in vielen Fällen durch Eigenleistungen ergänzt werden, denn der Wert der selbst am Bau erbrachten Leistungen wird von den Banken dem Eigenkapital zugerechnet. Ist der Eigenkapitalanteil hoch, gehen die Banken ein geringeres Risiko eines Verlustes ein, weil die aufgrund der Verkehrswerte berechneten Beleihungsgrenzen nicht erreicht werden.

Punkt 3: Welche Sicherheiten bevorzugen Banken bei Eigentumswohnungen?

Die für die Banken wichtigste Sicherheit stellt die Eigentumswohnung selbst dar. Wer einen besonders günstigen Immobilienkredit haben möchte, sollte mit der Kreditbank über die Eintragung einer Grundschuld oder einer Hypothek verhandeln. Der Unterschied zwischen beiden Rechten besteht darin, dass die Hypothek immer an eine konkrete Forderung gebunden ist, während die Grundschuld auch als „Platzhalter“ in Form einer sogenannten Eigentümergrundschuld ohne das Vorliegen einer konkreten Forderung eingetragen werden kann. Im Grundbuch eingetragene Grundschulden und Hypotheken verschaffen Verhandlungsspielraum für den Fall, dass die Kreditraten zeitweise nicht oder nicht in voller Höhe bedient werden können.

Punkt 4: Beugen Sie Einkommensausfällen durch Versicherungen vor!

Es gibt eine Vielzahl von Risiken, durch welche das Einkommen gemindert oder gar gänzlich ausfallen kann. Wer sich eine Eigentumswohnung kaufen möchte, sollte auf einen solchen Fall gut vorbereitet sein. Eine Möglichkeit ist eine Restschuldversicherung, die auch im Falle einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit zahlt. Ergänzend sind eine gute private Unfallversicherung, eine Risikolebensversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ratsam. Wissenswert ist, dass auch die Riester-Rente und die Rürup-Rente förderunschädlich zur Finanzierung von Wohneigentum eingesetzt werden können.

Punkt 5: Planen Sie Reserven neben den Kreditraten ein!

Im Gegensatz zum Eigenheim sind bei der Eigentumswohnung viele Dinge von den Mehrheitsbeschlüssen der Eigentümerversammlung abhängig. Das heißt, Sie können nur in einem geringen Maß beeinflussen, wann welche Investitionen am Gemeinschaftseigentum getätigt werden. Dafür sollten Sie Reserven aufbauen. Eine gute Lösung ist es, einen zuteilungsreifen Bausparvertrag schon beim Kauf der Wohnung zu behalten und nicht für die Begleichung des Kaufpreises einzusetzen. Wird er bis zum Ende bedient und muss nicht für solche Investitionen beliehen werden, lässt er sich für eine vorzeitige (Teil-)Ablösung der Kredite verwenden.

Punkt 6: Reagieren Sie bei Engpässen frühzeitig!

Wenn Sie absehen können, dass sie eine oder mehrere Raten für den Kredit für Ihre Eigentumswohnung nicht oder nicht vollständig zahlen können, warten Sie nicht, bis die Bank Ihnen Mahnungen schickt oder gar den Kreditvertrag kündigt. Wer sich frühzeitig freiwillig bei der Kreditbank meldet, hat fast immer die Chance, dass ein für beide Seiten gangbarer Kompromiss gefunden werden kann. Wurden die Raten immer pünktlich bezahlt, gewähren die meisten Banken bei einem vorübergehenden Engpass einen Aufschub oder setzen den Tilgungsanteil für einige Zeit herunter. Mit zeitigen Mitteilungen reduzieren Sie das Risiko einer Kreditkündigung und einer möglichen Zwangsversteigerung Ihrer Eigentumswohnung.