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Allgemeine Preistrends bei Eigentumswohnungen in Deutschland

Allgemeine Preistrends bei Eigentumswohnungen in Deutschland
Allgemeine Preistrends bei Eigentumswohnungen in Deutschland
Eine sehr bedeutende Publikation rund um die Entwicklung der für Eigentumswohnungen verlangten Preise stellt der Bericht „Deutschlandtrend Wohneigentum“ dar, der regelmäßig vom Bundesverband der Immobilienmakler, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. (kurz IVD) veröffentlicht wird. Er bescheinigt auch für das Jahr 2017 einen stetigen Anstieg der Kaufpreise für Eigentumswohnungen gegenüber den Durchschnittswerten des Jahres 2016. Das aktuelle Preiswachstum hat sich im Vergleich der Jahre 2015 und 2016 sogar noch deutlich beschleunigt.

Gibt es Unterschiede nach der Art der Eigentumswohnung?

Mit einem Anstieg von 6,65 Prozent bundesweit legt die Eigentumswohnungen in Bestandsbauten am deutlichsten zu. Nicht ganz so rasant haben sich die Preise bei Wohneigentum im Neubau entwickelt. Hier beträgt das im Jahr 2017 im Vergleich mit den durchschnittlichen Kaufpreisen des Vorjahres verzeichnete Plus 5,96 Prozent. Doch jetzt schon ist absehbar, dass Eigentumswohnungen in Neubauten schnell noch teurer werden könnten. Der Grund dafür sind die Preissteigerungen, die beim Kauf von Baugrund verzeichnet werden. Wer ein Baugrundstück für ein Eigenheim kaufen wollte, musste im Jahr 2017 um satte 6,11 Prozent tiefer in die Tasche greifen als noch im Jahr 2016.

Wie schneiden einzelne Standorte bei den Durchschnittspreisen ab?

Den größten Sprung bei Eigentumswohnungen im Neubau mit einem mittleren Wohnwert legte 2017 Berlin mit 21,31 Prozent höheren Preisen als im Jahr 2016 hin. Den zweiten Platz in dieser Kategorie teilen sich nach der IVD-Studie Köln und Frankfurt am Main mit einem Preiszuwachs von 18,85 Prozent. Auf den dritten Rang bringt es Essen mit 17,07 Prozent teureren Eigentumswohnungen in Neubauten. München liegt mit 10,17 im Mittelfeld. Ein anderes Bild zeigt sich bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen in Bestandsbauten. Für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert mussten in Köln satte 21,74 Prozent mehr pro Quadratmeter bezahlt werden, als noch im Jahr 2016 verlangt wurden. Hier finden sich auf dem zweiten Rang Frankfurt am Main mit einem Preisanstieg von 18,18 Prozent. Auf den weiteren Plätzen landen Essen (9,09 Prozent), Hamburg (8,0 Prozent) und Berlin (7,69 Prozent).

Ähnliche Preissprünge sind auch bei Eigenheimen zu beobachten

Der Kauf von Eigenheimen verteuerte sich im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 5,44 Prozent. Ein besonders rasantes Preiswachstum gibt es mit 8,56 Prozent momentan in den Metropolen, in denen mehr als eine halbe Million Einwohner gezählt werden. In Städten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern lag der Preiszuwachs bei Eigenheimen im bisherigen Verlauf des Jahres 2017 mit 5,59 Prozent leicht unter der 2016 verzeichneten Verteuerung von 6,3 Prozent. Deutlich rückläufig ist die Teuerungsrate beim Kauf von Eigenheimen in Städten mit weniger als 30.000 Einwohnern. Sie betrug im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr noch 4,23 Prozent und reduzierte sich 2017 auf 2,79 Prozent. Dabei zeigt sich bei freistehenden Eigenheimen ein ähnliches Bild wie bei Reihenhäusern.

Auch Baugrundstücke werden immer teurer

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Eigentumswohnung, weil momentan auch rasante Preissprünge bei den Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichnet werden. Hier geht der erste Rang bei Grundstücken in guten Wohnlagen an Berlin, denn dort mussten Interessenten 2017 im Durchschnitt stolze 39,71 Prozent mehr als im Jahr 2016 bezahlen. Die weiteren Ränge gehen an Frankfurt am Main (19,05 Prozent), München (18,92 Prozent), Leipzig (13,64 Prozent) und Dortmund (10,45 Prozent). Bei normalen Wohnlagen weisen Leipzig mit 26,92 Prozent und Berlin mit 25 Prozent die höchsten Preissteigerungen bei den Kaufpreisen für Baugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser auf. Die Rangliste der höchsten Preise pro Quadratmeter Bauland führen bei guten Wohnlagen München mit 2.200 Euro und Stuttgart mit 935 Euro an. Die Spitzenreiter bei normalen Wohnlagen sind ebenfalls München mit 1.500 Euro und Stuttgart mit 755 Euro pro Quadratmeter.