Главная / Artikel / Покупка нерухомості / Eigenheim vs. Eigentumswohnung – Was ist wissenswert?

Eigenheim vs. Eigentumswohnung – Was ist wissenswert?

Eigenheim vs. Eigentumswohnung – Was ist wissenswert?
Eigenheim vs. Eigentumswohnung – Was ist wissenswert?

Viele Menschen möchten zwar gern Wohneigentum haben, sind sich aber nicht sicher, ob für sie das Eigenheim oder eine Eigentumswohnung die bessere Wahl wären. Oft wird allein aus Kostengründen die Eigentumswohnung bevorzugt, obwohl sie einige Nachteile gegenüber dem eigenen Traumhaus hat. An dieser Stelle lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf die Rechte und Pflichten, welche sich aus den beiden Arten des Wohneigentums ableiten. Bei den möglichen staatlichen Förderungen macht es aktuell keinen Unterschied, ob ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung erworben wird.

Welche Unterschiede gibt es bei der Entscheidungsfreiheit?

Das WEG-Recht besagt, dass die einzelnen Eigentümer einer Wohnung in vielfältiger Art an die Beschlüsse der Eigentümerversammlung gebunden sind. Dabei können die Satzungen der Eigentümergemeinschaften festlegen, auf welche Weise die Mehrheit zustande kommt. Die Wertung der Stimmen kann sowohl personenbezogen als auch anteilsbezogen vorgenommen werden. Kritisch wird die anteilsbezogene Wertung vor allem bei den Häusern, in denen mehrere Wohnungen von einem Interessenten gekauft werden.

Wer sich für eine Eigentumswohnung entscheidet, muss genau deshalb ständig umfangreiche finanzielle Reserven vorhalten. Hier machen lediglich Neubauprojekte eine Ausnahme, weil umfangreiche Investitionen beispielsweise für die Erneuerung des Dachs oder der Fassade in der Regel so schnell nicht anfallen. Deshalb genießen Eigentümer dort den Vorteil, dass sie sich mit dem Aufbau der finanziellen Reserven einige Jahre Zeit lassen können.

Unterschiede bei der Vermietbarkeit der Eigenheime und Wohnungen

Die Nachfrage nach Wohnungen ist bundesweit einheitlich deutlich größer als die Nachfrage nach mietbaren Eigenheimen. Der Grund dafür ist, dass der Kauf (oder Mietkauf) beim Wunsch nach einem Eigenheim bevorzugt wird. Deshalb lassen sich vor allem größere Eigenheime etwas schwieriger als Eigentumswohnungen vermieten.

Hinzu kommt, dass es durchaus Mietinteressenten für ganze Häuser gibt, die sich nicht für den dazugehörigen Garten interessieren. Das heißt, in einem solchen Fall würde eventuell die Gartenpflege am Vermieter hängenbleiben, um das Haus vermieten zu können. Das erfordert entweder räumliche Nähe und einen erheblichen Zeitaufwand oder den Kostenaufwand für die Beauftragung eines Dienstleisters. Letzterer könnte zwar im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden, treibt aber die Mietnebenkosten erheblich in die Höhe, was die Hausmiete aus Kostengründen uninteressant macht.

Immer die persönliche Zukunft im Auge behalten

Ob der Kauf einer Eigentumswohnung oder der Erwerb eines Eigenheims interessanter ist, hängt außerdem von persönlichen Kriterien ab. Wer einen Beruf hat, in dem ständige Standortwechsel notwendig sind, sollte aufgrund der Unterschiede bei den Vermietungschancen lieber zur Eigentumswohnung greifen. Junge Paare mit Kinderwunsch sind mit einem Eigenheim besser beraten, welches durch mögliche Ausbauten das Potential zum „Mitwachsen“ bietet. Eine Erweiterung der bestehenden Wohnfläche ist bei der Eigentumswohnung unmöglich.