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Eigentumswohnung ausstatten: Welche Fußböden eignen sich für wen?

Eigentumswohnung ausstatten: Welche Fußböden eignen sich für wen?
Eigentumswohnung ausstatten: Welche Fußböden eignen sich für wen?
Wer sich für eine Eigentumswohnung entscheidet, die über einen Bauträger neu errichtet wird, hat fast immer die Chance, die Ausstattung selbst zu bestimmen. Eine der wichtigsten Fragen stellt dabei der Aufbau der Fußböden dar. Dabei spielen energetische, praktische und gesundheitliche Aspekte sowie die persönlichen Vorlieben der künftigen Nutzer eine wichtige Rolle. Gute Lösungen stehen für sämtliche Ansprüche zur Verfügung. Wir stellen Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Fußbodenarten vor.

Dielen und Parkett sind schick, haben aber praktische Nachteile

Viele Käufer von Eigentumswohnungen wünschen sich natürliche Materialien für ihren Fußboden. Klassiker für die Liebhaber des traditionellen Flairs sind dabei Parkettböden und Dielenböden. Sie bieten den Vorteil, dass Echtholz von Natur aus ein schlechter Wärmeleiter ist. Eine vernünftige Trittschallisolierung kann hier mit speziellen Verlegetechniken erzielt werden. Doch drei Dinge sind bei Echtholzböden zu beachten. Sie sollten in möglichst neutralen Farbtönen gebeizt werden, um einen großen Spielraum beim Design der darauf platzierten Möbel zu lassen. Sowohl Dielenböden als auch Parkett sind nicht vollständig wasserdicht, weshalb sie in Feuchträumen wie im Bad und der Küche nicht verwendet werden sollten. Außerdem benötigen die Oberflächen regelmäßig eine neue Versiegelung durch Wachs oder Lackanstriche.

Fliesenböden und Natursteine sind pflegeleicht, aber kühl

Allein aus praktischen Erwägungen heraus werden in Eigentumswohnungen oftmals Fußböden aus Fliesen oder Natursteinen verlegt. Die Designauswahl ist riesig. Darüber hinaus sind Fliesen und Natursteine sehr pflegeleicht und können vollständig wasserdicht verlegt werden. Sie bieten sich für Nassbereiche und Küchen auch aufgrund ihrer chemischen und mechanischen Resistenz förmlich an. Ihr Nachteil liegt darin, dass die Böden von den Nutzern als kühl empfunden werden. Dieser Nachteil lässt sich durch die Kombination mit einer Fußbodenheizung beseitigen. Sie bietet den Vorteil, dass sie im Niedertemperaturbereich arbeitet und dadurch besonders effizient von einer solarthermischen Anlage gespeist werden kann. Dabei wird ausgenutzt, dass Fliesen und Natursteine gute Wärmeleiter sind.

Korkböden sind pflegeleicht und optisch sehr variabel

Seit einiger Zeit erfreuen sich Korkböden bei der Ausstattung von Eigentumswohnungen steigender Beliebtheit. Für sie sprechen vor allem die ganz praktischen Vorteile. Sie bewirken eine solide Grundlage bei der Trittschallisolierung und der thermischen Isolierung. Korkböden sind pflegeleicht und in unzähligen Dekoren erhältlich. Sie bewirken einen leicht federnden Bodenbelag, den vor allem Menschen zu schätzen wissen, die sich gern barfuß oder nur in Strümpfen in ihrer Wohnung bewegen. Korkböden können genau wie Gummibeläge wasserdicht verlegt werden. Ein erheblicher Nachteil liegt in der geringen mechanischen Resistenz.

Welche Vor- und Nachteile bietet Sichtestrich in der Eigentumswohnung?

Wer einen besonders hochwertigen Fußboden in seiner Eigentumswohnung haben möchte, kann sich auch für Sichtestrich entscheiden. Er kann in unzähligen Nuancen eingefärbt und sowohl mit matten als auch glänzenden Oberflächen eingebracht werden. Durch die fugenlose Verlegung lässt sich Sichtestrich einfach reinigen. Ein Vorteil ist, dass er komplett ebene Fußböden ohne jegliche Fugen und Stöße liefern kann. Für Fußböden in Wohnungen und Eigenheimen werden Calciumsulfatestriche und Magnesitestriche (auch Steinholz genannt) bevorzugt, weil sie ein sehr geringes Schwindverhalten aufweisen. Allerdings benötigen sie eine Verbundabdichtung, um wasserfest zu werden. Durch eine schwimmende Verlegung werden bei Sichtestrich eine gute Wärmedämmung und ein solider Schallschutz bewirkt. Wird eine Fußbodenheizung integriert, wird von Heizestrich gesprochen.