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Neubauprojekte Berlin: Veränderungen der Altersstruktur wirken sich aus

Neubauprojekte Berlin: Veränderungen der Altersstruktur wirken sich aus
Neubauprojekte Berlin: Veränderungen der Altersstruktur wirken sich aus

Die in Berlin tätigen Bauträger und anderen Bauunternehmen stellen schon seit einiger Zeit eine sich kontinuierlich verändernde Nachfrage bei den einzelnen Arten der Immobilien fest. Werden Neubauprojekte beauftragt, sind es immer öfter senioren- und behindertentaugliche Wohnungen, die gebaut werden sollen. Dass die Nachfrage nach solchen Neubauwohnungen steigt, leitet sich aus den Veränderungen ab, die der Verteilung der Berliner Bevölkerung auf die einzelnen Altersgruppen beobachtet werden.

Woran sollten sich Bauunternehmen und Investoren orientieren?

Offiziellen Statistiken zufolge ist die Zahl der Einwohner des Bundeslands Berlin in der Zeit vom 31.12.1992 bis zum 31.12.2016 um insgesamt 213.731 Personen angewachsen. Parallel dazu wurden allerdings Verluste bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen verzeichnet. Besonders stark fällt dies in der Gruppe der 6- bis 15-Jährigen auf. Dort wurden im Jahr 1992 in Berlin noch 330.474 gezählt. Im Jahr weisen die Statistiken nur noch 274.553 Vertreter dieser Altersgruppe auf. In der Gruppe der 15- bis 18-Jährigen beträgt der Verlust im gleichen Zeitraum rund 11.000 Personen. Auch die Anzahl der jungen Erwachsenen reduzierte sich spürbar, denn bei den 18- bis 25-Jährigen war ein Verlust von rund 35.600 Personen im Vergleich des Jahresendes 2016 zum Jahresende 1992 zu verzeichnen. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Zahl der Kinder unter sechs Jahren in Berlin seit dem Tiefststand im Jahr 1998 wieder leicht ansteigt. Allerdings kann dieser Trend von den Bauunternehmen (noch) vernachlässigt werden, denn das im Jahr 2016 verzeichnete Plus gegenüber dem Jahresende 1992 beträgt gerade einmal rund 3.900 Kinder in dieser Altersgruppe. Das heißt, dass sich der Bedarf an Neubauwohnungen mit Kinderzimmer in Berlin seit 1992 kaum verändert hat.

Warum sind kleine Neubauwohnungen und Pflegeheime in Berlin gefragt?

Barrierefreie Kleinstwohnungen sowie Neubauprojekte, welche sich zum Betrieb als Anlage des betreuten Wohnens eignen, haben in der deutschen Hauptstadt derzeit Hochkonjunktur. Auch das ist in den Veränderungen der Altersstruktur der Bevölkerung begründet. Der Zuwachs allein bei den Menschen, die 75 Jahre oder älter sind, betrug in den letzten 24 Jahren rund 107.000 Personen. Für Nachschub ist gesorgt, denn im gleichen Zeitraum erhöhte sich auch die Zahl der 65- bis 75-Jährigen um 112.000 Personen. In der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen gab es ein Plus von rund 48.000 Personen. Hier muss bei der Planung der Neubauprojekte außerdem die künftige Entwicklung der Durchschnittsrente berücksichtigt werden. Dort gehört Berlin bei der gesetzlichen Rente nicht zu den deutschen Top-Regionen. Auch die Versorgungsquote bei der privaten Altersvorsorge weist ein deutliches Gefälle von Westen nach Osten und von Süden nach Norden auf. Der Fokus muss bei altersgerechten Neubauten in Berlin also auch weiterhin auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum liegen.