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Welchen Einfluss haben Startups auf die Immobilienpreise in Berlin?

Welchen Einfluss haben Startups auf die Immobilienpreise in Berlin?
Welchen Einfluss haben Startups auf die Immobilienpreise in Berlin?

Die Menschen zieht es üblicherweise dorthin, wo auch in Zukunft eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten ist. Hier hat Berlin gute Aussichten, was sich sehr deutlich auf die Nachfrage nach Wohnungen und Eigenheimen auswirkt. Und genau die Neubauten, welche für die Befriedigung dieser Nachfrage sorgen, bewirken den langfristigen Bestand vorhandener Jobs und die Schaffung neuer Arbeitsplätze bei den Berliner Bauunternehmen.

Berlin punktet mit einer wachsenden Zahl von Startups

Statistiken des in der Hauptstadt ansässigen Instituts für Strategieentwicklung (kurz IFSE) weisen für Berlin eine besonders rege Gründerszene aus. Im Jahr 2010 wurden gerade einmal 270 Startups gezählt. Bis zum Jahr 2016 war die Zahl der Startups bereits auf 620 angewachsen. Die Konsequenz sind zusätzliche Arbeitsplätze, welche die vorhandene Bevölkerung in den Wohnungen und Eigenheimen in Berlin binden. Hinzu kommt, dass neue Jobs auch für hohe Zuzugsraten sorgen. Viele der Gründer kommen aus ländlichen Regionen oder anderen Städten. Das wirkt sich spürbar auf die erzielbaren Immobilienpreise aus, die dadurch kontinuierlich sowohl im Bereich Wohnimmobilien als auch Büroimmobilien kräftig steigen werden. Der Grund dafür ist, dass sich die Zahl der Startups vor allem im Dienstleistungs- und Technikbereich erhöht.

Welche Standortvorteile bietet Berlin den Startups?

Als Hauptvorteil benennt das Institut für Strategieentwicklung die Tatsache, dass in den Neubauten, Altbauten und Eigenheimen in Berlin Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft leben. Hergen Wöttgen, der Chef des Instituts, prägte dafür den Begriff der „sozialen Durchlässigkeit“. Hinzu kommt, dass die Hauptstadt gleich einige Elite-Universitäten und Hochschulen besitzt. Startups haben dadurch die Chance, ihren Mitarbeiterbestand mit gut ausgebildeten Absolventen aufzustocken. Hinzu kommen optimale Infrastrukturen in Bezug auf die Versorgung mit schnellen Internetzugängen und Verkehrswegen.

Was bedeutet das für Bauträger und Stadtplaner?

Bauunternehmen müssen sich den Anforderungen stellen, die sich genau aus dieser Entwicklung ergeben. Die regen Unternehmensgründungen sorgen auch für eine hohe Nachfrage an den mehr als vierzig Universitäten und Hochschulen. Allein an den vier Universitäten der Stadt tragen sich pro Semester rund 110.000 junge Menschen ein. Das wiederum stabilisiert den Bedarf bei kleinen und bezahlbaren Wohnungen sowie für Neubauten, bei denen sich die Grundrisse der Wohnungen für eine Nutzung durch Studentenwohngemeinschaften eignen.

Auch sollten Bauunternehmen Wert auf die Schaffung kleiner Gewerbeimmobilien legen. Mehr als drei Viertel der in Berlin in den letzten Jahren gegründeten Startups beschäftigen weniger als 22 Mitarbeiter. Besonders gefragt sind Büroräume in Zentrumslage, die von den Mietern selbst beispielsweise mit Ständerwänden oder Elementwänden aus Glas gegliedert werden können. Das macht auch für die Eigentümer Sinn, da die Vermietbarkeitschancen durch die Möglichkeit zur individuellen Aufteilung dauerhaft hoch sind.