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Warum kaufen Investoren Eigentumswohnungen gern in Deutschland?

Warum kaufen Investoren Eigentumswohnungen gern in Deutschland?
Warum kaufen Investoren Eigentumswohnungen gern in Deutschland?
Die Bundesrepublik Deutschland ist uns bleibt für den Kauf von Eigentumswohnungen interessant, weil in Nachbarländern die Preise in den letzten Jahren noch rasanter als hierzulande angezogen haben. Das beweist ein Blick auf Österreich. Dort liegen die Quadratmeterpreise in vielen Regionen deutlich über dem in Deutschland verzeichneten Niveau. Den höchsten Preisanstieg gab es im ersten Halbjahr 2017 mit 107,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016 in Waidhofen an der Thaya. Auf Preissteigerungen von weit mehr als 80 Prozent binnen Jahresfrist bringen es in Österreich das Klagenfurter Land und Bruck an der Leitha. In einigen Stadtteilen von Wien wurden von 2016 auf 2017 Preissprünge von bis zu 47,4 Prozent verzeichnet. Trotzdem wurden nach den Zahlen des österreichischen Maklerverbunds allein innerhalb des ersten Halbjahrs 2017 in Österreich Eigentumswohnungen im Gesamtwert von mehr als fünf Milliarden Euro gekauft.

Welche Eigentumswohnungen bevorzugen Interessenten in Österreich?

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Nachfrage nach familientauglichen Eigentumswohnungen ebenso hoch wir nach Singleappartements. In Österreich geht der Trend derzeit zu kleineren Wohnungen in günstigen Wohnlagen, die sich optimal für eine Vermietung eignen. Der Chef des österreichischen Maklerbunds begründete das hauptsächlich mit den niedrigen Renditen, die derzeit für Geldanlagen von den Banken gezahlt werden. Dort ist nach den bisherigen Statements der Europäischen Zentralbank auch noch keine gravierende Änderung abzusehen. Allein schon das dürfte dafür sorgen, dass Eigentumswohnungen in Deutschland genau wie in Österreich eine lukrative Alternative zur Geldanlage bei den Banken bleiben. Allerdings gibt es zwischen der Bundesrepublik Deutschland und ihrem südlichen Nachbarland einen entscheidenden Unterschied. In Deutschland steigen vor allem die Wohnungspreise in den Großstädten. Österreich verzeichnet dagegen auch in ländlichen Regionen bereits rasante Preissprünge.

Droht Europa eine „Immobilienblase“?

Die den unterschiedlichen Renditechancen geschuldete Flucht von traditionellen Bankanlagen ins „Betongold“ zieht tatsächlich das Risiko einer „Immobilienblase“ nach sich. Von einer „Immobilienblase“ wird dann gesprochen, wenn die Kaufpreise aufgrund von temporären Effekten bei der Marktlage weit über dem tatsächlichen Wert liegen. Doch Konsequenzen wie beim Zusammenbruch der amerikanischen Lehman Brothers Bank, welche entscheidend zum Beginn der globalen Finanzkrise beigetragen hat, drohen in Europa nicht. Hier gibt es die Besonderheit zu beachten, dass die Bevölkerungszahl in vielen europäischen Ländern allein schon durch den massiven Zuzug von Flüchtlingen im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten stark gewachsen ist. Ein großer Teil der Flüchtlinge wird angesichts der aktuellen Signale aus der Politik bleiben. Die Zahl derjenigen, die eventuell zurück in ihre Herkunftsländer müssen, wird durch die vorhandenen Möglichkeiten des Familiennachzugs mehr als kompensiert werden.

Fachkräftemangel wird den deutschen Immobilienmarkt weiter anheizen

Von Bedeutung speziell in der Bundesrepublik Deutschland ist außerdem der galoppierende Fachkräftemangel. Hier sind sich alle großen Parteien einig, dass es Veränderung an den Einwanderungsgesetzen geben muss, welche die Zuwanderung von Fachkräften erleichtern. Der Fachkräftemangel hat inzwischen eine ganze Reihe von Branchen erreicht. Einen gravierenden Schwerpunkt bilden dabei die Pflegeberufe. Aber auch zahlreiche freie Stellen in handwerklichen Berufen, in der Medizin sowie im IT-Bereich können schon seit einiger Zeit nicht mehr besetzt werden. Hier ist zu erwarten, dass sich die Zuwanderer ebenfalls bevorzugt in den Großstädten und deren Umland ansiedeln werden. Das dürfte die Mieten und die Kaufpreise für Eigentumswohnungen dort auch in den nächsten Jahren weiter in die Höhe treiben.