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WG-taugliche Eigentumswohnungen sind äußerst lohnenswert

WG-taugliche Eigentumswohnungen sind äußerst lohnenswert
WG-taugliche Eigentumswohnungen sind äußerst lohnenswert

Viele Menschen kaufen sich Eigentumswohnungen nicht nur für den Eigenbedarf, sondern betrachten den Erwerb als gute Geldanlage, die sich vor allem in Zeiten niedriger Zinsen lohnt. Eine sehr interessante Rendite versprechen Eigentumswohnungen, die sich für die Nutzung durch eine studentische Wohngemeinschaft eignen. Immerhin wohnen rund 30 Prozent aller Studenten in der Bundesrepublik Deutschland während der Zeit des Lernens in einer solchen Wohngemeinschaft.

Hinzu kommt, dass die Zahl der Studierenden in den letzten Jahren signifikant gestiegen ist. Hier zeichnet sich auch weiterhin ein positiver Trend ab. Im Winterssemester 1998/1999 wurden deutschlandweit rund 1,8 Millionen Studierende in Deutschland verzeichnet. Im Wintersemester 2016/2016 waren es bereits mehr als 2,7 Millionen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil von Studenten aus dem Ausland von 9,2 auf 12,3 Prozent erhöht. Sie haben im Gegensatz zu deutschen Studenten nicht die Möglichkeit, notfalls bei den Eltern oder anderen Verwandten wohnen zu bleiben.

<h3>Welche Mieteinnahmen sind mit WG-tauglichen Wohnungen möglich?</h3>

Bundesweit weist eine aktuelle Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts einen durchschnittlichen Preis von 353 Euro für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft mit bis zu drei Mitgliedern aus. An einigen Universitätsstandorten lässt sich bei der Vermietung einer Eigentumswohnung an eine Studenten-Wohngemeinschaft allerdings deutlich mehr verdienen. Der Spitzenreiter in der Rangliste der für Studenten teuersten Städte ist München. Dort werden durchschnittlich rund 570 Euro für ein Zimmer in einer 3er WG verlangt. Auf dem zweiten Platz landet Frankfurt am Main mit einer Durchschnittsmiete von 450 Euro. Die Plätze 3 und 4 belegen Ingolstadt mit 430 Euro und Konstanz mit 425 Euro. Am günstigsten sind die Mieten für ein WG-Zimmer aktuell in Cottbus, wo durchschnittlich 208 Euro veranschlagt werden müssen. Die Situation vor dem Herbstsemester 2017/2018 zeigt, dass auch in einigen anderen Städten die WG-Mieten dramatisch steigen werden. Die Studie des Mendelssohn-Instituts benennt als konkrete Standorte beispielsweise Rostock, Essen, Nürnberg, Tübingen und Leipzig.

<h3>Welche Rolle spielen BAföG und Leistungen aus Hartz IV?</h3>

Die rasante Entwicklung der Mieten in Deutschland führte dazu dass sich die im Bundesausbildungsförderungsgesetz integrierte Pauschale der Kosten der Unterkunft in Höhe von 250 Euro pro Monat als nicht mehr ausreichend erwies. Deshalb wurde es im Rahmen einer Gesetzesänderung im Jahr 2016 möglich gemacht, dass Studenten einen Zuschuss zur Miete im Rahmen von Hartz IV bei den Agenturen für Arbeit beantragen können. Er berechnet sich auf der Grundlage des Paragrafen 22 des SGB II und berücksichtigt die tatsächlichen Aufwendungen, wobei auch die Unterschiede der Miethöhen in den einzelnen Städten durch die Anwendung der Daten aus dem jeweils aktuellen Mietspiegel beachtet werden. Bei der Bemessung der Mieten für WG-Zimmer in Eigentumswohnungen sollten sich die Besitzer deshalb am Mietspiegel orientieren, um bei der Vermietung niemanden von vornherein auszugrenzen.

Fazit: Die Investition in eine zu Vermietung gedachten Eigentumswohnung ist vor allem in den großen deutschen Universitätsstädten sehr lohnenswert. Dabei sollte der Fokus auf WG-taugliche Wohnungen mit identisch großen Zimmern sowie auf kleine Single-Appartements gelegt werden.