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Wohn-Riester: Staatlich gefördertes Eigenkapital für Wohneigentum

Wohn-Riester: Staatlich gefördertes Eigenkapital für Wohneigentum
Wohn-Riester: Staatlich gefördertes Eigenkapital für Wohneigentum

Es gibt verschiedene Wege, die Existenzgrundlage im Alter auf privater Basis zu sichern. Eine Möglichkeit ist, die Lebenshaltungskosten durch die Einsparung der Mietkosten zu verringern. Das hat auch „Vater Staat“ erkannt und die Bestimmungen zur Verwendung der Guthaben in einer Riester-Rente gelockert. Weil dadurch auch der Einsatz als Eigenkapital für den Kauf von Eigenheimen und Eigentumswohnungen möglich ist, wird diese Form der geförderten privaten Verträge mittlerweile alternativ als Wohn-Riester oder Eigenheimrente bezeichnet. Im Zusammenhang mit diesen Änderungen wurde auch der Kreis der Förderberechtigten um erwerbsgeminderte und erwerbsunfähige Frührentner erweitert. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie bereits vor der Berentung zum förderfähigen Personenkreis gehört haben.

Wie kann die Wohn-Riester für Wohneigentum verwendet werden?

Die komplette Summe aus den eingezahlten Beiträgen und den staatlichen Zulagen lässt sich unmittelbar zur Bezahlung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau oder eine gebrauchte Immobilie handelt. Alternativ können die Guthaben aus der Eigenheimrente zur gänzlichen oder teilweisen Tilgung von Darlehen verwendet werden, die zum Kauf der Immobilien aufgenommen wurden. Dabei stehen mit dem Annuitätendarlehen, den Vorfinanzierungsdarlehen und dem Sparvertrag mit Darlehensoption (in dem meisten Fällen als Bausparvertrag ausgelegt) mehrere Varianten zur Auswahl.

Wie hoch ist die Förderung für Wohneigentum?

Die Förderrichtlinien für die Eigenheimrente sind mit denen der klassischen Riester-Rente identisch. Die Höhe der Förderung hängt dabei nicht vom Kaufpreis der Eigenheime oder Eigentumswohnungen ab, sondern ist an die Höhe der pro Jahr gezahlten Beiträge gebunden. Um die ungekürzte Zulage zu erhalten, müssen seit 2008 mindestens vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens bis zu einer Summe von 2.100 Euro pro Jahr gezahlt werden. Außerdem ist bei der Mindesthöhe des monatlichen Beitrags ein Sockelbetrag zu berücksichtigen, der seit 2005 bei 5 Euro pro Monat liegt. Die Förderung, die als direkter Zuschuss in die Guthaben fließt, besteht aus der Grundzulage und der Kinderzulage. Die höchstmögliche Grundzulage liegt seit 2008 bei 154 Euro. Für Kinder, die bis zum 31.12.2007 geboren sind, wird eine Zulage von 185 Euro gezahlt. Für später geborene Kinder kann eine maximale Kinderzulage von 300 Euro gewährt werden. Außerdem kann ein Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro gewährt werden.

Dieser Aufbau von Eigenkapitel ist sehr rentabel

Allein schon diese Zahlen belegen, dass die Wohn-Riester als eine Möglichkeit des Aufbauens von Eigenkapital für ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung äußerst lukrativ ist. Ein förderfähiger Arbeitnehmer mit zwei zu berücksichtigenden Kindern würde bei der vollen Förderung binnen zehn Jahren einen Zuschuss in Höhe von 7.850 Euro erhalten. Hinzu kommt die mit 1,75 Prozent garantierte Verzinsung der Beiträge. Damit wird die Rendite beim Aufbau von Kapital für selbst genutztes Wohneigentum über Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten bei Weitem überschritten.